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KARTENGESCHICHTE Erscheint September 2014
Mit 20 Abbildungen

 

Von den mythischen Weltvorstellungen alter Völker zur exakten Vermessung der Milchstraße

Schulatlas, Straßenkarte, Stadtplan - ganz alltägliche Gegenstände, aber seit wann gibt es sie eigentlich? Hatten schon die Römer Stadtpläne? Hatten die alten Griechen Landkarten? Was wusste Alexander der Große über die Ausdehnung Asiens? Wer stellte sich als Erster die Erde als im Raum schwebendes Gebilde vor? Wie und wann und durch wen kam die erste mathematisch exakt vermessene Landkarte zustande?

Wie kam die Beringstraße auf die Landkarte? Wieso ist die Neue Welt nicht nach ihrem Entdecker Kolumbus benannt, sondern nach einem Florentiner Abenteurer namens Amerigo? Wer entdeckte die Ringe des Saturn? Welche Funktion hatte die Himmelsscheibe von Nebra? Wer zeichnete die berühmten Weltkarten des Mittelalters? Wie kam der Halley-Komet zu seinem Namen? Wer entdeckte, dass es früher einmal Eiszeiten gegeben hatte?

Die Geschichte der Vermessung der Welt und des Weltalls beginnt mit den Sternkarten der Babylonier; Landkarten folgten erst viel später. Die Geschichte, wie sich die Menschen ein Weltbild und später ein echtes Bild der Welt machten, steckt voller überraschender Fakten und grotesker wissenschaftlicher Irrtümer. Nur auf sehr vielen Wegen und Abwegen kamen letztlich wirklich zuverlässige Karten zustande. Auf den Weltkarten des Mittelalters war das biblische Paradies stets als zwar ferner, aber ganz realer Ort im Osten eingezeichnet. Und Jerusalem bildete auf ihnen selbstverständlich den Nabel der Welt. Zu den Weltbildern gehören nicht zuletzt die Mythen und Geschichten von der Entstehung der Welt.

Durch Kolumbus und Kopernikus veränderte sich beinahe innerhalb einer Generation das geografische und kosmologische Weltbild grundlegend. Und seit Galilei 1609 das gerade neu erfundene Fernrohr auf den Himmel richtete, werden auch dort fortlaufend "neue Sterne" entdeckt - heutzutage mehr denn je von den Astronomen mit ihren fantastischen technischen Möglichkeiten. Die irdische, hauptsächlich maritime Weltentdeckungsgeschichte ist mit vielen abenteuerlichen Geschichten, Namen und bemerkenswerten Persönlichkeiten verknüpft. Triumph und Tragik liegen bei vielen dieser Schicksale nahe beieinander - wie etwa bei den beiden prominentesten: Kolumbus und Galilei.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kommt es durch die Kontinentalverschiebungstheorie Alfred Wegeners und durch die Entdeckung der Expansion des Weltalls durch Edwin Hubble noch einmal zu einer umwälzenden Veränderung der modernen natur-wissenschaftlichen Weltbilder. Die ganze Statik aller bisherigen wissenschaftlichen Weltmodelle wurde hinweggefegt: Erde, Leben, Kosmos, die gesamte Natur und die materielle Welt sind das Ergebnis von Evolution und verändern sich ständig. Das Prinzip der Natur ist die Dynamik, nicht die Statik, worauf alle alten Weltbilder immer hinauswollten.

Gerade anhand von Karten lässt sich sehr anschaulich verfolgen, wie unser Weltbild und unser Denken immer rationaler wurde und welches Bild von Welt und Kosmos wir uns heute machen.

Ausführliches Inhaltsverzeichnis unter LESEPROBEN

 

 

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