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Nach langer Zeit endlich wieder die Neuausgabe des Erfolgs-Bestsellers von Wolfgang Seidel zur Herkunft von Wörtern.

Wörter fallen nicht vom Himmel, sondern sind irgendwann, irgendwo unter ganz konkreten Umständen entstanden. Wie man diesen Wortgeheimnissen auf die Spur kommt, zeigt das unterhaltsame Buch mit einer Fülle kurzer Wortgeschichten.

 

Einige wenige Beispiele zeigen, wie es geht:

Löffel

Das älteste Esswerkzeug dient dem "Laffen", also dem Lecken bzw. Schlürfen. Die kleine Schale am Stiel hieß althdt. leffil, später leffel und das Wort geht auf eine sehr alte, lautmalerische Wortwurzel zurück.

Mittwoch
Um das Jahr 1000 verwandelte sich unter dem Einfluss des Christentums der „heidnische“ Wotanstag (so immer noch im Englischen: Wednesday) bzw. Merkurtag (Französisch: mercredi) zu dem Mitte-der-Woche-Tag.

Schrebergarten
Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861) befürwortete als Arzt die körperliche Betätigung von Kindern und regte die Anlage von Gartenbeeten und Kleingärten an.

Vitamin
1914 stand dieses Wort erstmals auf einem Buchtitel des Biochemikers Funk. Er hatte es auch lat. vita und -amin, einem Derivat des Ammoniak, gebildet. Man meinte damals, alle Ergänzungsnährstoffe seien von Stickstoffverbindungen abgeleitet.


Die vielen Leser stöberten auch immer schon deswegen so gerne in dem Buch, weil die Worterklärungen nicht alphabetisch aneinandergereigt sind wie in einem Lexikon. Sondern Seidel hat sie thematisch geordnet. Dadurch gewinnt man nicht nur mühelos ganz neue Einblicke in interessante Zusammenhänge und die Lektüre macht wirklich Spaß. So wird hier natürlich nicht nur der Mittwoch erklärt, sondern natürlich auch, warem es Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag heißt.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Die ältesten Wörter
Farbenlehre
Fremdwörter
Geld & Wirtschaft
Orientierung in Raum & Zeit
Natur & Klima
Wisschenschaft & Technik
Mensch & Medizin
Essen & Trinken

 

Von Wolfgang Seidel erschienen seit 2006 viele weitere Wörterbücher, die inzwischen vergriffen sind:

 


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