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Wer wagte sich in "die Höhle des Löwen"? Für wen war "der Wunsch der Vater des Gedankens"? Wer formulierte "Hast du was, bist du was?" und wo kommt "Ich kenne meine Pappenheimer" vor? Dies sind literarische Zitate, die zu Redewendungen wurden. Sie werden von neuem ganz lebendig, wenn man sich ansieht, aus welchem konkreten Zusammenhang sie stammen.

"Auf Messers Schneide" beruht auf einer ganz spannenden Episode aus Homers Ilias; "In diesen heil’gen Hallen" gehört zu einer tiefsinnigen Aussage aus Mozarts Zauberflöte. Auch Operntexte und natürlich Schlagertitel lieferten die Vorlage für eine Fülle von Zitaten, die zu Redewendungen wurden. Nicht nur die "hohe Literatur" oder "Oper", auch viele Hintergründe der Entstehung von Schlagertexten sind überraschend interessant.

Vielzitierte Redewendungen stammen außerdem aus Märchen ("Sich mit fremden Federn schmücken"), Filmen ("Noch einmal mit Gefühl", "Leichen pflastern seinen Weg") und aus der Werbung ("Lecker, locker, leicht gekocht"). Auch dies sind natürlich Texte, die sich jemand ausgedacht hat und die mittlerweile zum Sprachschatz gehören. Und zu allen gibt es eine erzählenswerte Hintergrundgeschichte; dazu auch stets kurze und knappe Information über die bekannten oder manchmal auch weniger bekannten Autoren. Der ausgesprochen geistvolle schwäbische Literaturprofessor und Autor F. T. Vischer ("Die Tücke des Objekts") war eine Berühmtheit des 19. Jahrhunderts.

Die großen klassischen Zitatgeber Shakespeare, Goethe, Schiller, Wilhelm Busch und Bert Brecht werden natürlich ausführlich behandelt und glänzen mit ihrem Witz und ihrer Formulierungskunst.

Von Homer bis Charlie Chaplin, von Hesiod über den sprichwörtlichen "Casanova" bis zu Herbert Strauf ("Mach mal Pause") und Herbert Grönemeyer ("Männer können alles") findet der Leser einen sehr abwechslungsreichen, interessanten, hintergründigen und bisweilen amüsanten Streifzug durch die sozusagen textbasierte Kulturgeschichte:
Literatur, die wir täglich in der Alltagssprache verwenden, wird anschaulich, liebenswert und lebendig in konkreten Literaturgeschichten.

 

 

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